insecure boot

Hier gehört alles hinein, dass mit der Version 18.04-LTS zu tun hat.
Diese Version wird bis April 2023 unterstützt
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bennoliene
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insecure boot

Beitrag von bennoliene » Di 14. Aug 2018, 10:26

Hallo zusammen.
Hätte da noch eine Frage:
Habe bei der letzten Installation "insecure boot" gewählt, da so wie ich es verstanden habe dann externe Treiber geladen werden können.
Nun läuft mein System, dank der Hilfe von Webbutterfly tadellos, nur beim Booten bekomme ich immer die Meldung "insecure boot".
Macht das was, oder ist das eh wurscht? Kann man das leicht wieder auf secure zurückstellen, jetzt wo doch alles läuft?
Bitte um (sehr einfach gehaltene) Antworten, bzw. Tipps.
Danke im Voraus!


Danke für die Unterstüzuung :D
www.funracer.at

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Webbutterfly
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Re: insecure boot

Beitrag von Webbutterfly » Di 14. Aug 2018, 18:45

hmmmm....pfffff.... das leidige UEFI :roll:
Nu, einfach erklärt, das UEFI kann man so einzustellen, das nur "signierte Programme / Treiber / ...) geladen werden können...
Hat das Sinn, na klar, somit kann dem System kein "linkes" Programm beim booten untergejubelt werden... ist natürlich bei Windose so, dass ohne "secure boot" Win10 nicht mehr läuft... oder doch? ich weiß es nicht wirklich aber es macht bei Linux auch manchmal Probleme.
UEFI ist sowieso so eine Sache, da es jeder Hersteller anders macht, es ist nicht genormt ist und versteht sich mit Windose halt eher...
Wem's interessiert, hier mal weiter lesen: Unified Extensible Firmware Interface
Ich würde die Meldung ignorieren, ziemlich egal weil das UEFI auch nicht wirklich sicher ist, weils ein Betriebssystem unter dem Betriebssystem ist und natürlich auch kompromittiert werden kann... doch das geht jetzt zu weit und ist ziemlich schwer durchzuführen :mrgreen:
Hier gibt es einen interessanten Artikel darüber: https://www.pro-linux.de/news/1/25543/l ... ot-an.html

PS: Ich habe den aktuellen Kernel 4.18 auf meinem Lappi unter 16.04 am laufen... den gibts für Ubuntu nur "unsigniert" würde also unter "secure boot" nicht laufen...
PSPS: Die Kernel im System, also die beim installieren und mit den Aktualisierungen kommen, sind signiert
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Re: insecure boot

Beitrag von bennoliene » Mi 15. Aug 2018, 09:28

Alles klar , danke :D
LG M.
Danke für die Unterstüzuung :D
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darkwolf
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Re: insecure boot

Beitrag von darkwolf » So 4. Nov 2018, 01:22

Möchte mich hier mal kurz dran hängen. Hab da mit UEFI so meine Leidensgeschichte hinter mir. War ja immer gegen das Zeugs und hab mich sehr dagegen gewehrt. Nach dem es aber (zumindest von Intel) ab 2020 nur mehr EFI geben wird, und ich/wir auf neu Hardware gewechselt haben, und ein Dualboot mit Windows10 nicht mehr anderes möglich ist, bin ich von EFI voll und ganz begeistert. Es hat sich in den letzten Jahren hierbei sehr viel getan.

Die Vorteile für mich:
- System integriert sich gefühlt viel besser
- Bootorder im BIOS sauber einstellbar
- Signieren der Treiber wie Nvidia super einfach
- Man kann von Grub ins Bios einsteigen
- Temporäre Bootorder, z.B. "als nächstes boote Windows" geht bequem von Linuxdesktop aus, oder auch als nächstes starte ins BIOS, so kann man auch Fastboot in Linux verwenden
- Grub und Plymouth Auflösung passen immer ohne zu tun, scheint vom EFI gesteuert zu werden

Würde es jetzt nirgends mehr missen wollen :)

glg
Dark Wolf
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